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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Analyse, ob der MSCI World ETF auch für 2026 eine rentable Anlage bleibt, mit Schwerpunkt auf Bedenken hinsichtlich seiner starken Gewichtung der USA (über 70 %), Währungseinflüssen, die die Renditen für Anleger aus der Eurozone halbiert haben, und Diversifizierungsmängeln. Experten schlagen vor, Alternativen wie Schwellenmärkte, europäische ETFs und Nicht-US-Engagements aufgrund von Risiken einer KI-Blase und besseren Bewertungen außerhalb von US-Technologieaktien zu prüfen, während sie gleichzeitig daran festhalten, dass Infrastrukturinvestitionen ein unabhängiges Wachstumspotenzial bieten.
Die Vereinigten Staaten haben der Europäischen Union vorgeworfen, im Mercosur-Handelsabkommen zu versuchen, den Käse- und Fleischmarkt zu monopolisieren, was zu einer Eskalation der transatlantischen Handelsspannungen geführt hat. Das nach 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnete Abkommen senkt die Zölle, steht jedoch in der Kritik, weil es EU-Produzenten durch geografische Angaben begünstigt. Die Trump-Regierung äußerte Bedenken hinsichtlich des Wettbewerbs und der Exportmöglichkeiten für US-Landwirte.
Kanada und China haben ein Handelsabkommen abgeschlossen, das Handelsbarrieren beseitigt, bis zu 49.000 chinesische Elektrofahrzeuge auf den kanadischen Markt zulässt und die Zölle auf kanadischen Raps senkt. Das Abkommen umfasst eine Verlängerung des bilateralen Währungsswap-Abkommens um fünf Jahre, und die Staats- und Regierungschefs beider Länder betonen die verbesserten und berechenbaren Beziehungen, die im Gegensatz zu den angespannten Beziehungen zu den Vereinigten Staaten stehen.
Führungskräfte US-amerikanischer Banken, darunter Jeremy Barnum, CFO von JP Morgan, sprechen sich entschieden gegen den Vorschlag von Präsident Trump aus, die Kreditkartenzinsen auf 10 % zu begrenzen. Sie drohen mit rechtlichen Schritten und bezeichnen den Vorstoß als ungerechtfertigt und radikal. Große Banken wie Citigroup, Bank of America und Wells Fargo schließen sich dem Widerstand an und kehren damit von ihrer bisherigen Zustimmung zu Trumps Politik ab.
Deutschland hat beschlossen, den Mindestbetrag für die Mehrwertsteuerrückerstattung für Schweizer Einkaufstouristen bei 50 Euro zu belassen und die Pläne, ihn auf 175 Euro anzuheben, aufzugeben. Die Entscheidung folgt auf starken Widerstand aus den Grenzregionen, die Umsatzverluste und einen wirtschaftlichen Niedergang befürchteten. Schweizer Kunden machen etwa 30 % der Käufer im südlichen Baden-Württemberg aus und geben jährlich Milliarden aus. Die Regierung plant, die Mehrwertsteuerrückerstattungsverfahren durch Apps zu digitalisieren, um den Prozess zu vereinfachen.
Die UBS hat vom US-amerikanischen Office of the Comptroller of the Currency eine vorläufige Genehmigung für eine National Bank Charter erhalten, was einen wichtigen Meilenstein für die Expansion der Schweizer Bank in den US-Markt darstellt. Die Genehmigung ermöglicht es der UBS, ihre Dienstleistungen für vermögende Kunden über die UBS Bank USA auszuweiten. Die endgültige Genehmigung wird bis Ende 2026 erwartet.
Taiwan und die Vereinigten Staaten haben ein Handelsabkommen mit Schwerpunkt auf Halbleitern abgeschlossen, das Zölle senken und taiwanesische Investitionen in den USA fördern soll. Das Abkommen begrenzt die gegenseitigen Zölle auf taiwanesische Waren auf 15 % und kommt inmitten erhöhter Spannungen zwischen Taiwan und China zustande. Das Abkommen stärkt die Halbleiter-Lieferketten und unterstützt den KI-Boom, wobei taiwanesische Unternehmen wie TSMC Rekordinvestitionen planen.
Das Landgericht Berlin hat eine Klage der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen das Fintech-Unternehmen Solaris wegen einer umstrittenen Zahlung in Höhe von 4.616,85 Euro eines ADAC-Kreditkartenkunden, der in einen Cyberbetrug verwickelt war, abgewiesen. Das Gericht entschied, dass die Klage unbegründet sei, doch die Verbraucherschützer haben Berufung eingelegt. Der Fall wirft weitergehende Fragen zu Zahlungsabwicklungspraktiken und Verbraucherschutz bei Kreditkartenbetrug auf.
Der Artikel behandelt verschiedene Entwicklungen im Bereich der Finanzkriminalitätsprävention, darunter die Gründung einer neuen Allianz von 16 FIU-Ländern (TOC-WG) zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden organisierten Kriminalität, die Einstellung der Ermittlungen des DOJ gegen die Swedbank ohne Strafen, die Ankündigung hochkarätiger Redner für den European Anti-Financial Crime Summit 2026 und Diskussionen über die Überwindung der „Box-Ticking”-Compliance. Außerdem berichtet er über den Personalabbau bei der FinCEN, Verbesserungen des AML-Rahmens in Montenegro und der Slowakei sowie den besorgniserregenden Anstieg von Betrugszentren in Kambodscha, die Zwangsarbeit einsetzen.
Julius Bär hat Eric Rosset zum neuen Leiter seiner Niederlassung in Verbier ernannt. Er tritt sein Amt am 1. Januar 2026 an und löst Florian Michellod ab, der bis zu seiner Pensionierung Mitte 2027 eine beratende Funktion für Kunden übernehmen wird. Rosset verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im Vermögensmanagement und ist seit 2015 bei Julius Bär tätig, wo er eine Schlüsselrolle beim Ausbau des Kundenstamms der Niederlassung gespielt hat. Die Ernennung ist eine interne Beförderung, die von der Bankleitung als Stärkung der regionalen Präsenz des Unternehmens in der Schweiz gelobt wird.

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